Empirische Ethik
Die deskriptive oder empirische Ethik stellt keine Prinzipien, Gesetze, Regeln oder Normen auf, sondern versucht, die mannigfachen Phänomene von Moral der verschiedenen Gruppen, Institutionen und Kulturen zu beschreiben, zu erklären und eventuell zu einer empirischen Theorie menschlichen Verhaltens zu verallgemeinern. Sie versucht ebenfalls die religiösen und philosophischen Wurzeln, die sozialen und psychischen Bedingungen von sittlichen Grundhaltungen und Normen zu verstehen.Dies ist keine genuine Aufgabe der Philosophie, sondern der Historie, Ethnologie, Psychologie und Soziologie; jedoch kann die Philosophie auf dem allgemeinen Niveau mitwirken und als Sozialanthropologie menschliches Verhalten überhaupt untersuchen.
Weiterführende Literatur
| Autor | Buchtitel | Verlag |
|---|---|---|
| Höffe, Otfried. | Lexikon der Ethik. | München: Beck, 2002 |
| Anzenbacher, Arno. | Einführung in die Ethik. | Düsseldorf: Patmos Verlag, 2001. |
| Kutschera, Franz von. | Grundlagen der Ethik. | Berlin: de Gruyter, 1999., ISBN 311016289X |
| Haag Karl Friedrich: | Nachdenklich Handeln | Göttingen 1996 ISBN 3525776047 |
